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  • To bee or not to bee

Der erste Weltbienentag am 20. Mai…

…soll Bienen und andere Bestäuber stärker ins Bewusstsein der Menschen rufen. Aber warum eigentlich? Wieso sind Bienen für uns und die Natur so wichtig, warum sind sie bedroht und was können wir dagegen tun?

Bienen sind verantwortlich für ca. 1/3 der weltweiten Lebensmittelproduktion. Wenn Sie von Blüte zu Blüte fliegen um Nektar zu sammeln, bestäuben sie durch den Transport von Pollen dabei gleichzeitig viele Pflanzenarten, dessen Früchte uns als Lebensmittel dienen. Ohne Bienen also keine Bestäubung und damit eine enorme Knappheit vieler Obst-, Gemüse- und Nusssorten.

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Mehr Wissenswertes über Honig findet ihr
hier

Warum sterben Bienen?

Das Bienensterben wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt. Gründe für das Verschwinden von Bienen sind zum einen die großräumige Nutzung von Pestiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft. Sie sind gesundheitsschädlich für Bienen und beeinflussen die Orientierungsfähigkeit und Lernfähigkeit der Bienen.

Zum Anderen machen Krankheiten und Parasiten wie die Faulbrut oder die Varroamilbe den Bienenvölkern zu schaffen und sorgen immer wieder dafür, dass ganze Bienenvölker ausgelöscht werden.

Ebenso wie bei dem sogenannten CCD (Colony Collapse Disorder). Es ist ein Phänomen bei dem plötzlich große Teile oder ganze Bienenvölker verschwinden, die Brut, Jungtiere, Honig und Pollen aber noch im Bienenstock zu finden sind.

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Wildbienen und Honigbienen

Wildbienen, zu denen z.B. Hummeln und Sandbienen gehören, sind vor allem durch den Mangel an Lebensräumen und Artenreichtum bedroht. Anders als bei den Honigbienen, dessen Arterhaltung durch die Imkerei gefördert und gesichert wird, sind Wildbienen mehr oder minder sich selbst überlassen. Die meisten Wildbienenarten leben nicht in so großen Völkern wie die Honigbienen, sondern haben ihren lebensraum auf Wiesen und nisten in Bodennähe, Pflanzen oder Bäumen.

Ihre Lebensräume und damit ihre Existenz ist bedroht durch:

  • Monokulturellen Anbau auf Agrarflächen und gepflügte Ackerrandstreifen
  • Begradigung, Trockenlegung und Abholzung von natürlichen Lebensräumen wie Wiesen, Moore, Wälder
  • Steinige, blumenlose Gärten und Wiesen auf denen nur noch Gänseblümchen und Löwenzahn überleben
  • Großflächiges zupflastern oder teeren der Natur für Parkplätze, Gewerbegebiete oder Einkaufszentren

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Was können wir tun?

Um dem Problem wirklich auf den Grund zu gehen, bedarf es wohl einer grundlegenden Neuausrichtung der Landwirtschaft bzw. dem öffentlichen Umgang mit unserer Natur.

Es kann aber auch jeder einzelne etwas tun!

Ihr könnt auf relativ einfache Weise bei euch zu Hause eine bienenfreundliche Umgebung schaffen! Hier ein paar Vorschläge:

  • Blumen pflanzen: Am besten eine wilde Blumenwiese anlegen. Wenn ihr keinen Garten habt checkt mal den Trend „Urban Gardening“ und macht euren Balkon zu einem Blumenparadies 🙂
  • Haltet selber Bienen. Ja, richtig gehört! Je mehr Menschen für den Erhalt der Bienen sorgen, desto besser. Das Imkern mit Stadtbienen funktioniert super.
  • Keine Pestizide in Gärten verwenden! Wenn ihr einen Garten habt verzichtet auf Pestizide oder Herbizide. Davon wird wirklich schon genug auf industriell genutzen Agrarflächen versprüht.
  • Unterstützt bienenfreundliche Landwitschaft und Produkte. In vielen Geschäften werden mehr und mehr Lebenmittel aus bienenfreundlicher Landwitschaft angeboten. Seit einigen Jahren gibt es beispielsweise das Bee Friendly Siegel an dem ihr euch orientieren könnt.
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Save the bees!

Übernehmt Verantwortung für euch und eure Umwelt. Jeder kann einen Beitrag leisten, damit uns unsere flauschigen Bestäuber und Honiglieferanten erhalten bleiben!

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